Ergotherapie in der Neurologie (Lehre der Nerven)

Ein Fallbeispiel aus der Neurologie:

 

Herr Müller, 65 Jahre Schlaganfall

Seit dem Schlaganfall kann Herr Müller seine rechte Seite nicht mehr bewegen und sitzt im Rollstuhl. Er kann nicht mehr laufen und nichts in der rechten Hand festhalten. Seine Sprache ist kaum verständlich und beim Waschen und Anziehen benötigt er Hilfe.

 

 

 

 

Wer wird behandelt?

 

Menschen mit

  • Erkrankungen des Zentralnervensystems, z. B. nach Schlaganfall, bei Tumoren, Multipler Sklerose, Morbus Parkinson, entzündlichen Erkrankungen des Gehirns
  • Traumen des Nervensystems, z. B: Schädelhirntraumen, Rückenmarkläsionen, periphere Lähmungen
  • Degenerativen (veränderbare) Erkrankungen des Zentralnervensystems
  • Polyneuropathien (Erkrankung der Nerven)

 

Welche Ziele werden verfolgt?

 

Das Wiedererlangen von Handlungsfähigkeit und damit größtmögliche Selbständigkeit und Unabhängigkeit von Hilfen und Hilfspersonen im häuslichen und beruflichen Alltag steht im Mittelpunkt.

  

Gefördert werden die Fähigkeiten bei

  • sensomotorisch/ perzeptiven (motorischen und Wahrnehmungs-) Störungen
  • Kognitiven/ neuropsychologischen (Kopf/ Gedächtnis) Störungen
  • Psychosozialen (Psyche und Kontakt-) Problemen

 

Was beinhaltet die Therapie?

  

Kombinierte Therapieinhalte aus den Bereichen

  • sensomotorisch/ perzeptives Training
  • Kognitives und neuropsychologisches Training
  • Sozial- kommunikatives Training
  • Selbsthilfetraining
  • Hilfsmittelberatung und- versorgung
  • Hausbesuch und Wohnraumanpassung
  • Angehörigenberatung und – anleitung
  • Vorbereitung auf die berufliche Wiedereingliederung

 

 

 

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